Goodbye air fryer as a new kitchen gadget goes beyond frying with nine different cooking methods and sparks a fierce kitchen war between traditional cooks and modern food hackers

Vor ein paar Monaten stand ich in einer Küche, die aussah wie das Technikregal bei MediaMarkt.

Zwei Leute, zwei Welten: Auf der einen Seite die klassische Hobbyköchin mit schwerem Gusseisentopf, auf der anderen der Typ mit Hoodie, Smartwatch und einem glänzenden Gerät, das aussah wie eine geschrumpfte Raumkapsel. Kein Airfryer, kein Thermomix – irgendwas Neues, das brummte, blinkte und per App gesteuert wurde. Während die eine ihre Bratkartoffeln im Fett schwenkte, wischte der andere auf dem Handy und sagte ganz trocken: „Mein Ding kann neun Garmethoden, dein Herd nur eine richtig.“

Es roch köstlich. Und gleichzeitig hing in der Luft dieses leise, unangenehme Gefühl: Gehört die Küche noch den Menschen, die mit Gefühl kochen – oder den Geräten, die alles besser können wollen? Genau da beginnt der stille Küchenkrieg. Und er wird lauter.

Goodbye Heißluftfritteuse: Das neue Multitalent räumt die Arbeitsplatte leer

Wir alle kennen diesen Moment, in dem man denkt: Noch EIN Gerät passt einfach nicht mehr auf die Arbeitsplatte. Erst kam der Wasserkocher, dann der Standmixer, dann der Airfryer, der ja angeblich alles ersetzen sollte. Und jetzt? Kommt ein neues Multitalent um die Ecke, das gleich neun verschiedene Kochmethoden in einem Gehäuse verspricht – vom Frittieren über Slow Cooking bis zum Sous-vide-Garen.

Dieses Gerät zielt direkt auf ein Gefühl, das viele haben: weniger Chaos, weniger Fett, weniger Aufwand. Die Heißluftfritteuse wirkt plötzlich wie die Übergangslösung aus einer Zwischenzeit. *Kurz war sie der Star – jetzt muss sie sich hinten anstellen.*

Neulich in einer WG-Küche in Köln: Vier Leute, eine Steckdose, null Platz. In der Ecke eine betrunkene Sammlung aus Airfryer, Reiskocher, Dampfgarer und einem Waffeleisen, das seit Silvester 2019 niemand mehr angefasst hat. Dann zieht eine Mitbewohnerin ein, Food-Content-Creatorin auf TikTok, und stellt dieses neue Gerät hin. Multifunktionsofen mit Heißluft, Grill, Dampf, Garen, Warmhalten, Fermentieren, Backen, Braten, sogar Joghurt machen – die volle Rüstkammer der Küchennerds.

Sie zeigt, wie sie auf einem Blech Gemüse dämpft, daneben Hähnchen knusprig grillt und im unteren Fach Brot backt. Alles gleichzeitig, alles per App eingestellt. Die anderen schauen erst skeptisch, dann neugierig. Am Ende des Abends beschließt einer: „Mein Airfryer kommt auf Kleinanzeigen.“ Zack – typischer Dominoeffekt. Aus einem neuen Gadget wird eine kleine Küchenrevolution.

Was da passiert, ist mehr als nur ein Gerätewechsel. Es ist ein Wechsel im Denken. Die Heißluftfritteuse war der Einstieg: weniger Fett, bequem, „gesund frittieren“. Dieses neue Gerät geht weiter. Es sagt: Du brauchst keinen Herd, keinen Backofen, keine extra Fritteuse, keinen Dampfgarer. Du brauchst nur mich. Für viele Menschen, die in kleinen Wohnungen leben, selten kochen oder viel unterwegs sind, wirkt das wie ein Versprechen auf Freiheit.

Die traditionelle Küche steht auf der anderen Seite und hebt die Augenbrauen. Dort zählt das Brutzeln in der Pfanne, das langsame Schmoren im Ofen, das zufällige Gelingen. Hier zählt Messbarkeit, Steuerung, Kontrolle per App, Rezepte in der Cloud. Das erzeugt Reibung. Und Reibung bringt Klicks, Streit, Emotionen – und ganz real: Diskussionen am Küchentisch.

Wenn du mit diesem neuen Multikocher liebäugelst, hilft ein klarer Blick auf dein echtes Kochleben. Nicht das idealisierte aus Foodblogs, sondern den Mittwochabend nach einem langen Arbeitstag. Frag dich: Was koche ich wirklich drei- bis viermal pro Woche? Tiefkühlpizza, Ofengemüse, Hähnchen, Pasta, Auflauf, Brotaufstriche? Genau da spielt das Gerät seine Stärke aus. Einmal vorheizen, ein Gitter, eine Schale – und du kombinierst schon zwei Garmethoden, ohne zehnmal umzuräumen.

Ein praktischer Ansatz: Schreib dir eine Woche lang auf, was du isst – inklusive Lieferdienst. Dann markiere alles, was du theoretisch mit Heißluft, Grill, Dampf oder langsamer Hitze machen könntest. Du wirst überrascht sein, wie viel sich in einem Gerät bündeln lässt. Und wie wenig du eigentlich wirklich „brauchst“, wenn du ehrlich bist.

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Der größte Fehler vieler Neubesitzer: Sie erwarten, dass das Gerät aus ihnen automatisch bessere Köchinnen und Köche macht. Tut es nicht. Es nimmt dir Zeitdruck und koordinatorischen Stress ab, aber nicht die Entscheidung, was du kochen willst. Und es ersetzt auch kein Gefühl für Geschmack. *Lasst uns ehrlich sein: Niemand kocht jeden Tag perfekt vorbereitete Meal-Prep-Boxen mit dreifach abgestimmter Garzeit.*

Ein weiterer Stolperstein: Alles auf „automatisch“ stellen und blind vertrauen. Dann enden Pommes matschig, Brot trocken und Gemüse grau. Die Wahrheit ist: Die ersten zwei Wochen sind Testphase. Du wirst verbrennen, untergaren, dich über zu viel Dampf oder zu wenig Kruste ärgern. Das gehört dazu und hat nichts mit „Unfähigkeit“ zu tun, sondern mit Kennenlernen.

„Früher habe ich mich an mein Kochbuch gehalten, heute lerne ich mein Gerät kennen“, sagte mir eine 62-jährige Hobbyköchin, die vom Backofen auf das neue Multigerät umgestiegen ist. „Es ist ein bisschen wie eine neue Beziehung. Erst wenn du weißt, wie der andere tickt, wird’s wirklich gut.“

Um diese neue Beziehung nicht im Chaos enden zu lassen, hilft eine kleine Checkliste:

  • Starte mit drei Standardgerichten (z.B. Ofengemüse, Hähnchenschenkel, Brot)
  • Notiere dir Garzeit und Einstellungen, die bei dir gut funktionieren
  • Teste jede der neun Funktionen mindestens einmal in den ersten vier Wochen
  • Verabschiede dich bewusst von einem alten Gerät, das du dadurch wirklich nicht mehr brauchst
  • Plane einmal die Woche ein „Experimentgericht“ ein, bei dem Ergebnis egal ist

Der Küchengraben verläuft heute nicht mehr nur zwischen „kann kochen“ und „kann nicht kochen“. Er verläuft zwischen denen, die Technik als Bedrohung für ihr handwerkliches Können sehen, und denen, die sie als Befreiung vom Stress des Alltags empfinden. Die Airfryer-Welle hat diesen Graben tiefer gemacht, das neue Neun-in-eins-Gerät macht ihn sichtbar.

Die nüchterne Wahrheit klingt wenig glamourös: Am Ende zählt nicht, ob dein Essen im gusseisernen Bräter oder im smarten Multikocher entstanden ist, sondern ob du es entspannt, regelmäßig und gerne zubereitest. Und ob du den Platz auf deiner Arbeitsplatte so nutzt, dass du dich beim Kochen wohlfühlst. Vielleicht steht dort bald kein Airfryer mehr, sondern ein Gerät, das mehr kann als nur „knusprig“. Vielleicht bleibt alles beim Alten. Aber die Frage, auf welcher Seite dieses Küchenkriegs du stehen willst, wirst du dir früher oder später stellen – spätestens beim nächsten Blick auf die viel zu volle Steckdosenleiste.

Key Point Detail Added Value for the Reader
Neun Garmethoden in einem Gerät Heißluft, Grill, Dampf, Backen, Braten, Warmhalten, Slow Cooking, Fermentieren, Sous-vide/Joghurt Leser erkennen, welche Geräte sie real ersetzen können und sparen Platz & Geld
Typische Einstiegsfehler vermeiden Zu viel Vertrauen in Automatikprogramme, keine Testphase, zu hohe Erwartungen an „Wundergerät“ Leser starten realistischer, frustrieren weniger und nutzen das Potenzial besser aus
Küchenkrieg bewusst führen Balance aus Tradition (Pfanne, Topf) und Technik (Multikocher, App-Rezepte) finden Leser können einen eigenen Stil entwickeln statt Trends nur hinterherzulaufen

FAQ:

  • Question 1Ersetzt dieses neue Multigerät wirklich meinen Airfryer komplett?
  • Answer 1Für die meisten Standardanwendungen ja. Heißluftfunktion, Grill und hohe Temperaturen liefern ähnlich knusprige Ergebnisse, oft sogar auf größeren Flächen. Nur wer extrem oft Pommes & Snacks in XXL-Mengen macht, könnte den spezialisierten Airfryer vermissen.
  • Question 2Kann ich damit auch „richtig“ kochen oder ist das nur Spielzeug für Food-Hacks?
  • Answer 2Du kannst damit ganz normal Alltagsgerichte zubereiten: Aufläufe, Braten, Brot, Fisch, Gemüse, Eintöpfe. Die Food-Hacks aus Social Media sind eher die Spitze des Eisbergs – darunter liegt ein sehr solider, alltagstauglicher Nutzwert.
  • Question 3Lohnt sich das für Single-Haushalte oder nur für Familien?
  • Answer 3Gerade Singles profitieren oft stark, weil sie Herd und Backofen seltener nutzen und kleine Portionen schneller und energiesparender zubereiten können. Der Knackpunkt ist, ob du bereit bist, ein paar Routinen umzustellen.
  • Question 4Bin ich noch ein „richtiger“ Koch, wenn ich so ein Gerät benutze?
  • Answer 4Kochen bleibt Kochen, egal ob mit Holzofen oder Smart-Device. Deine Hände würzen, deine Zunge entscheidet, dein Kopf plant. Das Gerät ist ein Werkzeug, kein Ersatz für dich – es nimmt dir Handgriffe ab, nicht deine Kreativität.
  • Question 5Woran erkenne ich, ob sich die Anschaffung für mich wirklich lohnt?
  • Answer 5Rechne ehrlich durch: Welche Geräte würdest du dadurch verkaufen oder gar nicht erst kaufen? Wie oft kochst du pro Woche? Wie nervig ist dir dein aktuelles Setup? Wenn du regelmäßig denkst „Keine Lust, der Aufwand ist zu groß“, kann dieses Multigerät genau die Hürde senken, die dich vom Selberkochen trennt.

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